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Moovida - Das freie Mediencenter


Autor: Stefan Zaun / Der Beitrag ist erschienen im Magazin YALM 07/2009 (Link) / Lizenz: Der Beitrag wird unter einer Creative Commons Lizenz mit den Bedingungen: „Namensnennung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen“ 3.0 (CC-BY-SA) zur Verfügung gestellt (Link).

Sie können diesen Artikel jederzeit für sich weiterverwenden. Bitte beachten Sie dabei die Lizenzbedingungen. Vielen Dank.

Hinweis von computerseite-spezial.de:
Moodiva ist noch unter dem vorherigen Namen ELISA in OpenSolaris 2009.06 enthalten, also durchaus auch für andere unixoide Systeme außer Linux relevant.



Moovida - Das freie Mediencenter

von Stefan Zaun

Mediencenter rücken in Zeiten von immer größer werdenden Mengen an Fotos, Videos und Bildern zunehmend ins Blickfeld der Öffentlichkeit, ermöglichen sie doch die zentrale Verwaltung und Organisation der eigenen Informationsträger. Daher soll in diesem Artikel Moovida, ein freies, unter der GNU General Public License stehendes Mediencenter, vorgestellt und dessen Features genauer beleuchtet werden.

Die erste Version des Programms erblickte im Juli 2006 unter dem mittlerweile nicht mehr gebräuchlichen Namen Elisa das Licht der Welt. Das Privatunternehmen Fluendo (Link 1) begann die Entwicklung mit dem Ziel, ein auf mehreren Plattformen verfügbares Mediencenter zu kreieren, das sowohl für die Nutzung auf HTPCs (Home Theater Personal Computer) als auch auf „normalen“ Rechnern geeignet sein sollte. Die mittlerweile in Version 1.04 vorliegende Software basiert auf dem GStreamer Framework und ist unter der GPL in Version 3 lizenziert, wohingegen die verfügbaren Plugins der MIT-Lizenz (Link 2) unterliegen.

Zur Grafikdarstellung nutzt Moovida die OpenGL APIs und zieht somit auch Vorteile aus der Hardwarebeschleunigung moderner Grafikkarten (Link 3). Obwohl diese technischen Details bekannt sind, scheinen keine offiziellen Systemvoraussetzungen zu existieren. Zwar sollte es keine bemerkenswerten Probleme mit halbwegs aktuellen Rechnern geben, eine grobe Orientierung wäre aber gerade für Nutzer von schon etwas in die Jahre gekommenen Computern sicherlich hilfreich gewesen.

Die Installation

Versionen für Windows und Linux stehen auf der offiziellen Website zum Download bereit; eine Portierung für Apple Macintosh ist in Planung. Möchte man als Linux-Anwender das Ganze nicht selbst aus dem ebenfalls bereitstehenden Quellcode kompilieren, bleibt als Ubuntu-Nutzer das offizielle PPA (Link 4),  um an die neuste Version zu gelangen. Aber Achtung: Fremde Paketquellen können das gesamte System gefährden! Für Nutzer anderer Distributionen oder Ubuntu-Nutzer, die auf die Inanspruchnahme des PPAs verzichten möchten, liegen Versionen - wenn auch in der Regel stets leicht veraltet - in den jeweiligen Repositories vor. Entsprechende Installationsanweisungen finden sich auf einer Seite des offiziellen Wikis (Link 5).

Das Menü

Hinweis: Da die deutsche Version zu Redaktionsschluss noch nicht vollständig lokalisiert war, wurde mit der englischen Variante gearbeitet, um gemischte Bezeichnungen zu vermeiden.

[BILD 1] - Bildunterschrift: Ausschnitt aus dem Menü.
Wenn Sie das Bild sehen möchten, klicken Sie bitte auf den folgenden Link (Bild 1).

Beim Start von Moovida sticht an erster Stelle die ansprechende Optik in die Augen des Nutzers. Sie hält sich, von ansehnlichen Icons unterstützt, schlicht und simpel, und weiß gerade hierdurch zu gefallen. Dem Anwender begegnen im erscheinenden Übersichtsfenster die Menüpunkte »Settings«, »Devices & Shares«, »Music«, »Movies«, »Pictures«, »TV-Shows«, »Internet Media« und »Plugins«. Sie alle besitzen diverse Unterpunkte, auf die im Verlauf dieses Artikel gesondert eingegangen wird.

Die Menüs selbst sind klar voneinander abgetrennt, die Navigation gestaltet sich über die Pfeiltasten, die Maus oder, sofern vorhanden, eine entsprechende Fernbedienung auch ohne gesonderte Einweisung recht einfach. Bei der Steuerung über die Tastatur werden Untermenüs mit [Enter] aufgerufen und mit [Backspace] geschlossen.

Moovida selbst wird standardmäßig im Vollbildmodus gestartet. Zur Fensterdarstellung kann wahlweise mit [ESC], [ALT]+[ENTER] oder aber [STRG]+[F] gewechselt werden.

Zur Darstellung von Ordnern und Dateien stehen zwei verschiedene Ansichten zur Verfügung: Die eine gleicht mehr einer Liste und ermöglicht einen schnelleren Überblick, die andere ordnet die Dateien kachelförmig an und zeigt neben dem eigentlichen Namen auch eine kleine Vorschau. Dies geschieht bei allen drei Medienarten; während bei Bildern logischerweise eine Miniaturversion des Bildes erscheint, wird bei Filmen und Videos ein Standbild, bei Musik, sofern vorhanden, das entsprechende Cover angezeigt.

Anlegen einer Library

Im Deutschen besser als Bibliotheken bekannt, stellt eine Library die eigene Bilder-, Musik- und Videosammlung dar. Anders ausgedrückt lassen sich über die Library alle Mediendaten, wenn erfasst, abrufen. Moovida muss zuvor aber erst einmal mitgeteilt werden, wo sich besagte Mediendaten finden. Standardmäßig werden der Bilder- sowie die Musik- und Video-Ordner des eigenen Benutzerverzeichnisses indiziert; man kann aber, sofern die eigenen Medien sich an anderer Stelle befinden, andere Verzeichnisse ebenfalls in die Library aufnehmen. Hierzu navigiert man zum Menüpunkt »Devices & Shares«.

Finden sich die gesuchten Dateien auf der lokalen Festplatte, wählt man nun den Unterpunkt »This Computer«. Mit Hilfe des Menüpunkts »Other Computer« kann man auf andere, im Netzwerk befindliche Computer und, sofern die entsprechenden Freigaben vorhanden sind, auch auf deren Mediendaten zugreifen. Über die Auswahl von »Attached Devices« kann man schließlich auf externe Medien zugreifen, die zu einem großen Teil auch ohne Zutun des Nutzers erkannt werden sollen. Im Falle einer externen Festplatte und einer Digitalkamera kann der Autor dies bestätigen.

Hat man sich für eine Quelle entschieden, sollte man nun zum gewünschten Verzeichnis navigieren. Ist der gesuchte Ordner erreicht, kann dieser über die Auswahl des auf der rechten Seite aufklappenden, von einem Kreis umrandeten Plus der Bibliothek hinzugefügt werden. Im daraufhin erscheinenden Fenster muss nun noch ausgewählt werden, ob es sich bei den hinzuzufügenden Medien um Bilder, Musik oder Videos handelt. Erst dann kann der Inhalt des Ordners indiziert werden. Schade, dass nicht einfach ein Ordner ausgewählt und die enthaltenen Medien automatisch erkannt werden können; das sollte in der heutigen Zeit eigentlich im Rahmen des Möglichen liegen.

Jedenfalls werden die auf diese Weise eingelesenen Medien nun in den jeweiligen Libraries sowie unter dem Menüpunkt »Permanent Sources« vorhanden sein. Letzterer ist ebenfalls ein Unterpunkt von »Devices & Shares« und ermöglicht ferner, bestehende Verzeichnisse aus einer Library zu entfernen.

Weiterhin ist es interessant zu wissen, das Moovida lokal auf der Festplatte liegende Dateien nicht direkt verändert. Soll heißen, wenn ein Ordner in Moovida gelöscht, also aus einer Library entfernt wird, bleibt die eigentliche Quelle auf der Festplatte erhalten. Infolgedessen können indizierte Ordner aber auch nicht umbenannt, verschoben oder Ordner aus Moovida heraus angelegt werden. Ob man dies nun als Plus- oder Minuspunkt betrachtet, muss jeder für sich selbst entscheiden.

[BILD 2] - Bildunterschrift: Nähere Bestimmung der in einem Ordner enthaltenen Medien.
Wenn Sie das Bild sehen möchten, klicken Sie bitte auf den folgenden Link (Bild 2).

Verwaltung der eigenen Musik

Moovida unterstützt die gängigsten Audio-Codecs, weshalb es nur in den seltensten Fällen zu Problemen bei der Wiedergabe von Musiktiteln kommen sollte. Für bekannte Alben werden die Cover automatisch über das Internet heruntergeladen, die Audio-Wiedergabe wird visualisiert. Über den Menüpunkt »Search« wird die Möglichkeit geboten, gezielt nach bestimmten Tracks zu suchen. Zur Suche kann jeder im Tag des gesuchten Stückes vorkommender Begriff verwendet werden. Die Suchergebnisse werden übersichtlich, wahlweise nach Interpret, Album oder einzelnen Titeln geordnet, präsentiert. Bei der Auswahl von »Artist«, werden alle indizierten Interpreten und, durch einen Klick auf dieselben, deren Alben angezeigt. »Tracks« hingegen führt den Nutzer zu einer Auflistung aller Musiktitel in alphabetischer Reihenfolge. Links findet sich ferner eine überaus praktische, alle Buchstaben des Alphabets beinhaltende Seitenleiste. Klickt man auf einen Buchstaben, werden sofort alle mit diesem Buchstaben beginnenden Stücke aufgelistet, was unnötiges und zeitraubendes Scrollen erspart.

Organisieren der eigenen Bilder

Moovida erlaubt die Betrachtung eigener Bilder und Fotografien. Über den Unterpunkt »Library« werden Thumbnails (eine Miniaturvorschau) sowie die Namen aller enthaltenen Bilder angezeigt, wodurch ein erster Überblick ermöglicht wird. Ein einfacher Klick auf eines der Bilder macht es - zumindest für die jeweilige Sitzung - zum Hintergrund des gesamten Mediencenters.

Ein doppelter Klick auf ein Bild oder den Play-Button in der oberen, rechten Ecke hingegen startet eine Slideshow, die Bilder wandern also in voller Größe und in bestimmten Intervallen über den Bildschirm. Wie von anderen Bildbetrachtern gewohnt, kann durch Bewegen der Maus eine Menüleiste eingeblendet werden, durch welche das Ganze unter anderem pausiert und gestoppt werden kann. Ferner besteht die Möglichkeit, einen sogenannten »Slideshow Effect« auszuwählen. Dieser legt fest, wie der Wechsel von zwei Bildern visuell dargestellt wird. Man kann also selbst bestimmen, ob Bilder ein- und ausgeblendet, drehend ins Bild kommen oder in einer einer Postkarte ähnelnden Ansicht dargestellt werden sollen. Mit der Menüleiste werden im Übrigen weitere Informationen zum Bild, wie etwa der Name oder die Nummer innerhalb der dargestellten Auswahl (z. B. Bild 4 von 10) angezeigt. Zusammen mit der Funktion, Bilder selbst während einer solchen Slideshow zu drehen, ist das Ganze zwar keine Notwendigkeit, aber bei Bedarf ein recht angenehmes Feature.

Zurück im Hauptmenü kann man über den Button »Albums« sich die Namen seiner, wie der Titel bereits vermuten lässt, Alben anzeigen und diese auf Wunsch auch aufrufen. Die »Urlaubsfotos 2009« sind somit nur wenige Klicks entfernt. Moovida schlüsselt alternativ auch über den Button »Date« Bilder nach den Zeiträumen ihrer Entstehung auf.


[BILD 3] - Bildunterschrift: Kachelförmige Ansicht der offiziellen Hintergrundbilder der GNOME-Desktopumgebung.
Wenn Sie das Bild sehen möchten, klicken Sie bitte auf den folgenden Link (Bild 3).

Von Filmen und Serien

Wie eigentlich jedes Mediencenter ermöglicht auch Moovida die Verwaltung sowie das Abspielen von Filmen, Serien und anderen Videos. Laut der offiziellen Website (Link 6) werden alle Videoformate unterstützt (»Support for all video formats«). Der Autor dieses Artikels, welcher einer solchen Aussage nicht ohne eine Spur von Skepsis begegnet ist, kann bestätigen, dass zumindest gebräuchliche Formate ohne Probleme erkannt und abgespielt werden. Untertitel werden ebenfalls unterstützt, sofern sie als SRT- beziehungsweise SSA-Datei vorliegen oder in einen entsprechenden Videocontainer (beispielsweise AVI, MOV, OGG) eingebettet sind.

Über die Auswahl von »Unclassified Videos«, ein Unterpunkt von »Movies« und »TV-Shows« lässt sich ein noch unkategorisiertes Video entweder als Film oder TV-Serie kennzeichnen. Wird die letztere der beiden Auswahlen getroffen, ist eine weitere Unterteilung in Staffeln (»Seasons«) und Episoden möglich. Für Leute, die tatsächlich auch TV-Serien über ihren Computer verwalten und ansehen, ist das ein sehr begrüßenswertes Feature. Vor der eigentlichen Einteilung kann auf Wunsch auch ein »Video-Preview« angesehen werden. Falls man vergessen haben sollte, welcher Film sich hinter welcher kryptischen Bezeichnung verbirgt, ist dieses Feature sehr praktisch, da das Video nicht gesondert aufgerufen, angesehen und erst dann zugeordnet werden muss.

Ferner werden automatisch Playlisten von noch ungesehenen, meistgesehenen, zuletzt gesehenen und von erst kürzlich der Library hinzugefügten Videos angelegt, was sich gerade bei vielen verwalteten Videos als nützlich herausstellt.

[BILD 4] - Bildunterschrift: Klassifizieren eines Videos.
Wenn Sie das Bild sehen möchten, klicken Sie bitte auf den folgenden Link (Bild 4).

Plugins

Moovida kann durch Plugins erweitert werden. Letztere bringen aber nicht direkt neue Funktionen mit sich, sondern vergrößern vielmehr bereits bestehende Möglichkeiten. Ist beispielsweise das Plugin für YouTube installiert, kann man über Moovida, wer hätte es gedacht, einzelne YouTube-Videos abrufen. Die vorhandene Suchfunktion sowie die Möglichkeit, nur Videos anzuzeigen, die bestimmte Kriterien erfüllen, kommen dem Nutzer hier sehr entgegen.

Aber leider können nicht alle Plugins durch derartigen Komfort überzeugen. Zieht man zum Vergleich das Plugin für die Bilder unterschiedlichster Art bereitstellende Online-Community deviantART (Link 7) heran, kommt sich der Anwender ein wenig verloren vor: Zwar kann man eine Kategorie wie beispielsweise »Traditional Art« oder »Digital Art« festlegen, dann aber ist es mit dem Entgegenkommen von Seiten des Programms auch schon vorbei. Je nach gewählter Kategorie werden dem Nutzer zwischen 60 und 100 Bildern präsentiert. Es wird aber weder klar, unter welchen Gesichtspunkten die Bilder ausgewählt wurden (beste Bewertung, meiste Aufrufe, et cetera), noch lassen sich diese selbst bestimmen. Die Suchfunktion glänzt hier lediglich durch ihre Abwesenheit. Ferner vermisst man eine Option zum Download der Bilder oder, falls dies nicht möglich sein sollte, zumindest einen entsprechenden Verweis auf die Produktseite, von wo aus das Bild dann bezogen werden könnte. Im gegenwärtigen Zustand hat man von diesem Plugin allerdings nicht mehr als eine willkürlich zusammengewürfelte Bildergalerie.

Obgleich einige Plugins noch ein paar Funktionen vermissen lassen, gestaltet sich deren Installation denkbar einfach: Unter dem Menüpunkt »Available Plugins« präsentiert sich eine Liste zum Download bereitstehender Plugins. Wählt man eines aus, so erhält man eine, meist aber leider nur einen Satz umfassende, Beschreibung des Plugins und die Möglichkeit, es durch die Auswahl von »Download Plugin« herunterzuladen und automatisch zu installieren. Damit findet der ganze Zauber auch schon ein Ende; das heruntergeladene Plugin kann nun über den jeweiligen Menüpunkt (»Videos«, »Images« oder »Music«, je nach Art des Plugins) unter »Internet Media« aufgerufen werden.

Es sei an dieser Stelle angemerkt, dass viele Plugins für bekannte Plattformen bereits vorinstalliert sind und der Nutzer hier nur noch bei spezielleren Wünschen nachrüsten muss; was sich als schwierig gestalten könnte, denn die Auswahl ist zwar beachtlich, aber nicht übermäßig groß. Man darf allerdings darauf hoffen, dass sowohl von Seiten der Entwickler, als auch von Seiten der Community weitere Plugins nachgereicht werden.

[BILD 5] - Bildunterschrift: Installation eines Plugins.
Wenn Sie das Bild sehen möchten, klicken Sie bitte auf den folgenden Link (Bild 5).

Die Einstellungen

Es wurde lange überlegt, diesem Menüpunkt überhaupt einen gesonderten Abschnitt zu widmen. Denn diese Bezeichnung ist eigentlich völlig unangebracht: Die einzige Auswahlmöglichkeit, auch hier wieder »Plugins« genannt, ermöglicht lediglich, sich mit dem eigenen Flickr- beziehungsweise Grooveshark-Account einzuloggen. Doch »richtige« Einstellungen sucht man leider vergebens. Warum kann man keine Standardansicht für die Bildbetrachtung festlegen? Warum kann man die gesonderte Einteilung in Filme und TV-Serien nicht abschalten? Warum ist es nicht möglich, den automatischen Download von Alben-Covern zu unterbinden? Gewiss, es handelt sich hier, im Verhältnis gesehen, nur um Kleinigkeiten. Aber wenn man einen Menüpunkt »Einstellungen« anbietet, warum kann man dann nichts einstellen?

Somit offenbart sich auch der einzige, wirklich störende Krtikpunkt: Die fehlenden Konfigurationsmöglichkeiten. Zwar sind bei einem Mediencenter nicht unbedingt viele Einstellungen notwendig; der eigentliche Sinn ist ja sogar, es ohne besonderes Eingreifen des Nutzers verwenden zu können. Ein paar Individualisierungsmöglichkeiten würden jedoch sicherlich nicht schaden.

Fazit

Moovida macht einen soliden Eindruck. Es bietet die für ein Mediencenter üblichen Features und sticht ferner durch einen optisch sehr ansprechenden Auftritt aus der Menge hervor. Es läuft schnell und stabil, unterstützt nativ eine Vielzahl von Formaten und ist frei verfügbar. Zwar vermisst man derzeit noch tiefergreifende Konfigurationsmöglichkeiten und wird von manchem Plugin schwer enttäuscht, nichtsdestotrotz kann Moovida überzeugen und muss sich vor der Konkurrenz nicht verstecken.

Zwar wird es kaum jemanden, der Mediencenter als überflüssig und unnütz erachtet, zu einem Wechsel überzeugen können, Personen, die aber auf der Suche nach einem solchen sind oder einfach etwas Neues ausprobieren möchten, sollten definitiv einmal einen Blick riskieren.


Stefan Zaun
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Informationen

1) Internetpräsenz der Firma Fluendo: http://www.fluendo.com/

2) Artikel zur MIT-Lizenz in der deutschsprachigen Wikipedia: http://de.wikipedia.org/wiki/MIT-Lizenz

3) Details auf telemetricsfreedom.com: http://www.telematicsfreedom.org/en/project/14/floss-media-center-state-art

4) Personal Package Archive auf launchpad.net: https://launchpad.net/~moovida-packagers/+archive/ppa

5) Informationsseite des projektbezogenen Wikis: http://www.moovida.com/wiki/Distribution/LinuxPackages

6) Offzielle Website des Projekts: http://www.moovida.com/

7) Offzielle Website: http://browse.deviantart.com

 

 

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