Dieser Artikel ist erschienen bei Pro-Linux am 22.09.2008 / Autor: Jürgen Weidner / Lizenz: Creative Commons ShareAlike License 3.0.
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Amarok
von Jürgen Weidner
Einleitung
Der für KDE entwickelte Audioplayer wurde nach dem riesigen Wolf der Inuit-Mythologie, Amarok, benannt. Mike Oldfields gleichnamiges Werk gebar den Namen des Projekts und das Logo zeigt selbstverständlich einen heulenden Wolf. Schauen wir uns an, was Amarok unter den Mediaplayern so einzigartig macht.
Die erste Veröffentlichung erfolgte im Jahre 2003. Das Projekt steht unter der freien GNU General Public Licence (GPL) und wird permanent weiterentwickelt. Amarok verfügt selbstverständlich über die Funktionen anderer Mediaplayer und bietet darüber hinaus einzigartige Merkmale. Auch anspruchsvolle Nutzer kommen auf ihre Kosten, die Handhabung ist aber auch für Einsteiger sehr einfach.
Wiedergegeben werden die Formate WAV, OGG und MP3. Das für die Wiedergabe von MP3-Dateien benötigte Plugin kann auf Wunsch durch Amarok über das Internet bezogen und installiert werden. Die Wiedergabe von Videos wird jedoch derzeit anderen Mediaplayern überlassen. Das Programm kann entweder über das Terminal mit amarok oder über das Menü »Programme-Multimedia« gestartet werden.
2. Unsere Musiksammlung
Um mit Amarok vernünftig arbeiten zu können, sollte man zunächst die Speichermedien seines Rechners auf verfügbare Musik-Dateien scannen. Das bedeutet, seine Sammlung erfassen zu lassen. Falls Amarok dies nach der Installation nicht automatisch erledigt, werden unter »Extras - Amarok einrichten« zunächst die Ordner, in denen die Musikdateien liegen, mit einem Häkchen markiert und die Auswahl bestätigt. Mit einem Klick auf »Extras - Sammlung neu erfassen« durchsucht Amarok die Verzeichnisse; der Fortschritt der Aktion kann am unteren Bildrand verfolgt werden. Anschließend werden die Interpreten der Musiksammlung und deren Musiktitel aufgelistet. Falls bekannt, wird auch das zugehörige CD-Cover angezeigt. Um nun einen Titel abzuspielen, zieht man ihn einfach per Drag and Drop in das Wiedergabelistenfenster auf der rechten Seite oder klickt ihn doppelt an.
3. Amarok einrichten
Im Menüpunkt »Einstellungen« findet man unten »Amarok einrichten«. Hier kann Amarok nach Belieben individualisiert werden.
Hier klicken, wenn Sie die Grafik [Bildschirmfoto Amarok Einstellungsdialog] sehen möchten
3.1. Allgemein
Hier können wir u.a. festlegen, in welcher Größe Cover-Vorschaubilder angezeigt werden und mit welchem Browser Amarok mit dem Internet kommunizieren soll. Es kann hier auch ein anderer als der Standardbrowser angegeben werden. Im Feld »Komponenten« sollte ein Häkchen in das Feld vor »Bewertung verwenden« gesetzt werden. Der Kopfleiste im Abspielfenster wird nun der Eintrag »Bewertung« hinzugefügt. Fahren wir nun mit dem Mauszeiger in dieses Feld hinter einem Musikstück, so erscheinen Sterne, die unserer Bewertung des Songs dienen. Nun können wir unsere Lieblingshits mit reichlich Sternen versehen. Amarok ist nämlich in der Lage, aus unserer Sammlung alle Tophits herauszusuchen und daraus eine Wiedergebeliste zusammenzustellen.
Wer möchte, kann sich durch Installation des Paketes »Moodbar« die Stimmung, die der jeweilige Song wiederspiegelt, anzeigen lassen. In den Wiedergabelisten-Einstellungen legen wir fest, wie das Programm mit den von uns erstellten Wiedergabelisten verfahren soll.
3.2. Erscheinungsbild
Wer gerne andere, ihm angenehmere Schriftarten bei Amarok verwenden möchte, kann diese Einstellungen im gleichnamigen Fenster einrichten. Unter »Farbschema« kann man seiner Kreativität freien Lauf lassen. Neben dem aktuellen KDE-Farbschema und dem klassischen Amarok-Design können wir ein benutzerdefiniertes Farbschema wählen. Hier können Vorder- und Hintergrundfarben nach Belieben aus einer Farbpalette ausgewählt und miteinander kombiniert werden. Separat legen wir noch unsere Lieblingsfarbe für Neueinträge in der Wiedergabeliste fest. Und sogar das Design des Kontextbrowsers ist frei wählbar. Falls uns die vorgegebenen Möglichkeiten nicht genügen, laden wir uns das gewünschte Design einfach aus dem Internet herunter.
3.3. Wiedergabe
In diesem Fenster können wir bestimmen, ob die Lieder ineinander überblendet werden sollen, wie lange das erwünscht ist oder ob wir zwischen den Titeln eine Pause haben möchten. Auch ob Ausblenden erwünscht ist und dessen eventuelle Dauer wird hier festgelegt.
3.4. OSD
Ein Markenzeichen von Amarok ist das On-Screen-Display, kurz OSD genannt. Eine Einblendung auf dem Bildschirm zeigt bei Beginn eines Titels an, um welchen es sich handelt, gleichgültig auf welcher Arbeitsfläche man sich befindet und mit welchem Programm gerade gearbeitet wird.
Natürlich können wir auch OSD auf unsere Bedürfnisse einstellen. Es beginnt damit, dass wir entscheiden, ob wir diese Funktion überhaupt nutzen möchten. Wenn ja, bleibt das Kreuz vor »On-Screen-Display« verwenden unangetastet. Anschließend werden Schriftart und Schriftgröße bestimmt, weiterhin, ob der Text mit einem Schatten hinterlegt werden soll. Wieder können wir die Anzeige in den uns genehmen Farben erscheinen lassen und den Inhalt des Displays sowie die Anzeigedauer festlegen. In der Standardeinstellung werden uns der Titel, Interpret, Speicherort und Titellänge angezeigt. Sollten wir den Titel bewertet haben, so sehen wir auch die Anzahl der vergebenen Sterne. Schlussendlich ziehen wir per Mauszeiger das OSD an eine Stelle des Bildschirms, an der wir es zukünftig gerne sehen wollen.
3.5. Audio-Ausgabe
Wir empfehlen den weniger Geübten, in diesem Fenster, außer der Lautsprecher-Anordnung, keine Änderungen vorzunehmen. Es könnte sonst passieren, dass Amarok zukünftig schweigt. Es sei jedoch an dieser Stelle darauf hingewiesen, dass durch das Anklicken des Buttons »Voreinstellungen« links unten der voreingestellte Zustand wiederhergestellt wird.
3.6. Sammlung
Hier sagen wir Amarok, wo nach unseren Musik-Dateien gesucht werden soll. Indem wir rekursiv suchen lassen, werden auch die jeweiligen Unterordner berücksichtigt. Sinnvoll ist es, die Änderungen überwachen zu lassen. Als Sammlungsdatenbank kann man die Voreinstellung SQLite akzeptieren, sofern die Sammlung nicht besonders umfangreich ist. Ab ca. 10.000 Einträgen können andere Datenbanktypen bei der Suche schneller Ergebnisse bringen.
3.7. Last.fm
Bei Last.fm handelt es sich grob gesagt um eine Internet-Community, die Leute mit ähnlichem Musikgeschmack zusammenbringt, indem u.a. die Hörgewohnheiten Einzelner ermittelt werden und auf ähnliche Interpreten oder Musikrichtungen verwiesen wird.
Amarok kann die Last.fm-Dienste einbinden und die von uns gehörten Musikstücke an Last.fm übermitteln. Im Gegenzug werden uns Musik-Vorschläge übermittelt, die durchaus unseren musikalischen Horizont erweitern können. Um in vollem Umfang an Last.fm teilnehmen zu können, muss ein Last.fm Profil erstellt werden.
3.8. Media-Player
Sollte man am Besten automatisch erkennen lassen wenn er gemountet wird.
4. Wiedergabelisten
Nachdem wir Amarok nun nach unseren Wünschen konfiguriert haben, wenden wir uns dem Thema zu, wofür der Player überhaupt entstanden ist. Um unser gewünschtes Musikprogramm zusammenzustellen und auch speichern zu können, bedienen wir uns der Wiedergabelisten-Funktion. In der Navigationsleiste im Fenster links klicken wir wieder auf »Sammlung« und wählen nun wie oben beschrieben Titel für unsere Wiedergabeliste aus. Anschließend speichern wir diese im Menü »Wiedergabeliste«. Wir können beliebig viele Wiedergabelisten zusammenstellen, so dass wir für jede Stimmung und jeden Anlass die gewünschte Musik parat haben.
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Klicken wir in der Navigationsleiste links nun auf »Wiedergabelisten«, so erscheinen die von uns erstellten Listen und können einfach in das Wiedergabelistenfenster gezogen werden. Durch Doppelklick auf den ersten Titel oder durch Betätigung des Play-Buttons wird die Wiedergabe gestartet.
Intelligente Wiedergabelisten setzen sich aus vorgegebenen Kriterien zusammen. So können alle Musikstücke eines Künstlers in einer Liste zusammengefasst, unsere Lieblingstitel oder auch einfach die zuletzt gespielten Songs abgespielt werden.
Dynamische Wiedergabelisten füllen und leeren sich selbständig. Auch als Party-Modus bekannt, schont es die Systemressourcen, wenn keine mehrstündige Wiedergabeliste geladen werden muss, sondern nach dem Abspielen die Titel wieder entfernt werden. Zwei Modi stehen uns zur Wahl: Der zufällige Mix, bei dem kreuz und quer durch unsere Sammlung Musik abgespielt wird, und empfohlene Stücke, wobei hier wieder auf Last.fm zugegriffen wird.
Falls wir lieber einen Web-Radiosender hören möchten, so werden wir in »Radio-Streams« fündig. Als Voreinstellungen finden wir Coole Streams und das wahrhaft riesige Shoutcast-Angebot.
4.1. Skriptverwaltung
Amarok bietet eine Fülle von Skripten, die dessen Funktionsumfang immens erweitern. Unter »Extras-Skript-Verwaltung« finden wir den Button »Weitere Skripte holen«. Einen Internetanschluss vorausgesetzt, werden nun Erweiterungen zu Amarok angezeigt und wir können sie uns nach verschiedenen Kriterien sortiert anzeigen lassen. Möchte man Näheres über ein Skript erfahren, klickt man darauf. Fragen oder Anregungen können per E-Mail direkt an den Autor des Skripts gesandt werden. Der Button »Details« informiert uns umfassend über alles Wissenswerte; bestätigen wir »Installieren«, so erfolgen Download und Installation. Nun wird unsere Neuerwerbung markiert und mit einem Klick auf »Ausführen« aktiviert.
Interessant ist in diesem Zusammenhang auch die Website von Amarok; sie informiert uns umfassend über alles Wissenswerte.
4.2. Wiedergabeliste auf CD brennen
Sollten wir die Titel einer Wiedergabeliste auf CD brennen wollen, so hilft uns Amarok durch seine Zusammenarbeit mit dem Brennprogramm K3B. Selbstredend muss diese Software auf unserem Computer installiert sein. Wir starten den Brennvorgang, indem wir im Menü unter »Wiedergabeliste« den Eintrag »Auf CD brennen« wählen. Von K3B werden wir gefragt, ob es sich um eine Audio- oder eine Daten-CD handelt. Nach Beantwortung dieser Frage öffnet sich das Brennprogramm mit den Einstellungen der Wiedergabeliste. Wir legen eine Leer-CD in unseren CD-Brenner, bestätigen mit »Brennen«, und der Vorgang beginnt.
4.3. CD-Cover drucken
Mit Hilfe des Skripts »CoverPrint« ist Amarok in der Lage, ein CD-Cover von den in der Wiedergabeliste markierten Titeln zu erstellen. Wir finden das Skript wie oben beschrieben unter »Extras - Skript-Verwaltung - Weitere Skripte holen«. Nach der Installation schalten wir die Funktion mit einem Klick auf »Ausführen« frei. Voraussetzung für die einwandfreie Funktion ist das Vorhandensein folgender Pakete:
Amarok 1.4
Python 2.3
PyQt3
PyKDE3
xsltproc 1.1
inkscape 0.45
Falls noch nicht vorhanden, installieren wir sie bequem über unsere Paketverwaltung. Wir aktivieren die Funktion, indem wir die gewünschten Titel unserer Wiedergabeliste markieren, mit der rechten Maustaste anklicken und die Funktion »CoverPrint - Print CD Cover« wählen. In dem sich öffnenden Fenster tragen wir den CD-Titel und den Interpreten ein und wählen die zu druckenden Informationen aus.
5. Kurzbefehle
Um Amarok auch von anderen virtuellen Desktops aus komfortabel steuern zu können, bieten sich Kurzbefehle, auch Shortcuts genannt, an. Sie ersparen es uns, jedesmal wenn wir auf den Mediaplayer einwirken wollen, den entsprechenden Desktop aufzusuchen.
Unter »Einstellungen - Globale Kurzbefehle festlegen« finden wir alle zum Betrieb des Players notwendigen Funktionen als Tastenkürzel wieder. Wenn uns die vorgegebene Kombination nicht zusagt, markieren wir die Funktion, deren Kurzbefehl geändert werden soll. Aus dem Hintergrund tritt nun ein Fenster hervor, das es uns erlaubt, per Klick auf das Fensterchen mit dem aktuellen Shortcut ein neues Fenster zu öffnen, das uns die Änderung des Kurzbefehls ermöglicht. Möchte man hier individuelle Tastenfolgen eingeben, so achte man darauf, dass es keine Doppelbelegungen gibt (z.B. wird Strg+A schon für »Alles markieren« verwendet). Zweimal mit OK bestätigen, und die Änderungen sind gespeichert.
Unter »Einstellungen - Kurzbefehle festlegen« finden wir neben einigen Betriebsfunktionen vorwiegend Arbeitsanweisungen und Sonderfunktionen für Amarok. Wie man sieht, sind hier nicht alle Funktionen mit Shortcuts versehen, man kann ihnen aber bei Bedarf welche zuweisen.
6. Werkzeugleisten einrichten
Sollten wir gewisse Funktionen häufiger nutzen, können uns aber mit den Kurzbefehlen nicht so recht anfreunden, besteht die Möglichkeit, diese als Symbole in unsere Werkzeugleiste aufzunehmen. Über »Einstellungen - Werkzeugleisten einrichten« gelangen wir zu einem Fenster, in dem wir auf der rechten Seite unter »Angezeigte Aktionen« sehen, welche Funktionen bereits in unserer Werkzeugleiste integriert sind. Um nun Symbole hinzuzufügen und sie sauber voneinander abzugrenzen, klicken wir im linken Fenster zunächst auf »Trennlinie« und danach auf den animierten Pfeil nach rechts. Wir finden die Trennlinie nun im rechten Fenster wieder. Nun suchen wir nach der Funktion, die der Werkzeugleiste hinzugefügt werden soll, und verfahren genauso wie beim Einfügen der Trennlinie. Umgekehrt lassen sich Funktionen aus der Werkzeugleiste auch wieder entfernen.
7. Metadaten bearbeiten
Beziehen wir unsere Musik vorwiegend aus dem Internet, so sind häufig die zugehörigen Daten des Titels, die so genannten ID-Tags, nicht vollständig. Um diese zu bearbeiten, klicken wir im Wiedergabelistenfenster mit der rechten Maustaste auf das gewünschte Stück und dann weiter auf »Metadaten bearbeiten«. Das sich nun öffnende Fenster informiert uns über den Titel etc. und gibt uns die Möglichkeit, fehlende Daten nachzutragen bzw. die Datenbank von MusicBrainz anzuzapfen und die fehlenden Daten von dort per Internet nachtragen zu lassen. Im Text-Fenster können wir uns Notizen zu dem Werk machen, für ganz Akribische stehen noch Statistik und Label bereit.
8. Feintuning
Um die Wiedergabeliste nach seinen gewünschten Kriterien sortieren zu lassen, genügt ein Mausklick auf die Überschrift. So sortiert uns z.B. ein Klick auf »Länge« die Musiktitel in der Reihenfolge vom kürzesten bis zum längsten Stück. Ein weiterer Klick stellt das Ganze auf den Kopf. Ein Klick auf Bewertung sorgt dafür, dass die Songs nach Beliebtheitsgrad sortiert werden. Ein wenig Herumprobieren schadet nicht.
Im Bereich »Kontext« können wir uns, während ein Song gespielt wird, mit Hilfe der Buttons oberhalb des Kontext-Fensters den Text des Liedes und die Informationen von Wikipedia über die Künstler anzeigen lassen. Im Bereich »Sammlung« können wir in der oberen Navigationsleiste zwischen Listen-, Baum- oder iPod-Ansicht wählen. Um die Sammlung nach den gewünschten Kriterien zu sortieren, benutzen wir das Trichter-Symbol der Leiste und wählen die gewünschte Art der Darstellung. Da Amarok unsere Sammlung in einer Datenbank erfasst hat, können wir diese nutzen, um sie nach bestimmten Kriterien zu durchsuchen. Ein Klick auf das Feld mit den drei Pünktchen rechts neben »Geben Sie hier Suchbegriffe ein« öffnet ein Fenster, in dem wir eine Datenbank-Abfrage eingeben können. Wir bestätigen die Aktion mit OK, die Ergebnisse werden uns anschließend angezeigt.
Der Bereich »Dateien« ermöglicht es uns, Musikstücke gezielt als Datei zu suchen, uns anzeigen zu lassen, abzuspielen und in eine Wiedergabeliste oder Warteschlange zu transferieren. Auch hier findet man wieder vielfache Einstellmöglichkeiten.
Der »Equalizer«, zu finden unter »Extras«, bietet uns Voreinstellungen für diverse Musikrichtungen. Natürlich können wir ihn auch individuell unseren Bedürfnissen anpassen. Viel Spaß beim Ausprobieren.
9. DCOP
Mittels Desktop Communication Protocol lässt sich Amarok durch eigene Skripte erweitern. Damit macht unser Mediaplayer endgültig das, was wir wollen und wird einzigartig. Diese Möglichkeit soll hier lediglich erwähnt werden; wer sich dafür interessiert, wird im Amarok-Handbuch fündig.
10. Handbuch
Dieser Artikel soll nicht das Handbuch für Amarok ersetzen, das unter »Hilfe« oder mit der F1-Taste zur Verfügung steht. Wer die volle Leistung aus diesem Programm herausholen möchte, dem wird ein Studium des Handbuches empfohlen. Es existiert in deutscher Sprache, ist leicht verständlich und sehr ausführlich.
11. Zukunft
Auch Windows- und Mac-Nutzer sollen künftig Amarok nutzen können. Video-Unterstützung ist vorgesehen, soll aber nur als Zusatzfunktion verfügbar sein; Amarok soll kein Videoplayer werden. Version 2.0 soll in Kürze erscheinen, das neue Aussehen wird dem Plasma-Desktop von KDE 4 angepasst werden. Diverse Musik-Download-Shops sollen eingebunden werden. In der aktuellen Version steht hier schon Magnatune für Musik-Downloads bereit.
12. Informationen/Quellenangaben
- Wikipedia über Amarok: http://de.wikipedia.org/wiki/Amarok_(Audio)
- last.fm: http://www.lastfm.de/
- skripte für Amarok: http://amarok.kde.org/wiki/De:Scripts
- musicbrainz:http://musicbrainz.org/
- magnatune:http://www.magnatune.com/
13. Lizenz
Dieser Text unterliegt der Creative Commons ShareAlike License 3.0. Freie Verbreitung in modifizierter oder unmodifizierter Form ist erlaubt; Modifikationen müssen ebenfalls unter dieser Lizenz vertrieben werden.
Copyright (C) Jürgen Weidner
Erschienen auf Pro-Linux, letzte Änderung 2008-09-22
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