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Linux - eine PC-BSD Partition einbinden (mounten)

Dieser Beitrag ist erschienen bei easys GNU/Linux / Lizenz:  GNU Free Documentation License (GNU FDL) / Autor: Carsten Rohmann. Wenn Sie diesen Artikel weiterverwenden möchten, beachten Sie bitte die Lizenzbedingungen. Vielen Dank.


Linux - eine PC-BSD Partition einbinden (mounten)

von Carsten Rohmann


Eine FreeBSD-Partition/PC-BSD-Partition von einem Linux-System aus einbinden (mounten):

Diese Kurzanleitung beschreibt, wie Sie auf der Kommandozeile/Konsole aus einem Linux-System heraus eine PC-BSD/FreBSD-Partition mounten (einbinden) können. Öffnen Sie ein Terminal und werden Sie mit dem Befel "su" zum Systemverwalter Root. Danach geben Sie bitte die nachfolgend aufgeführten Befehle ein.

Befehl:

mount -r -t ufs -o ufstype=ufs2 <device> <mount_dir>


Beispiel:

PC-BSD befindet sich - von Linux aus gesehen - auf /dev/sda4.
Der Mountpunkt sei definiert mit: /mnt/pcbsd (das Verzeichnis muss vor Ausführung des Befehls angelegt sein).

mount -r -t ufs -o ufstype=ufs2 /dev/sda4 /mnt/pcbsd


Anmerkung:

PC-BSD verwendet das Dateisystem "ufs2".
Das bedeutet in diesem Fall nicht: Union-File-System, sondern: UNIX-File-System ;-)
Voraussetzung ist allerdings, dass beim Linux-Kernel die Fähigkeit zum Umgang mit dem BSD-Dateisystem fest einkompiliert ist oder dass ein ufs-Kernelmodul geladen wird. Bei PC LinuxOS 2008 wird beispielsweise auf die Variante mit dem Kernelmodul zurückgegriffen.


Laufwerkverbindung wieder lösen:


Befehl:

umount <device>


Beispiel:

umount /dev/sda4


Anmerkung:

Beim Lösen der Laufwerkverbindung ist neben dem Befehl "umount" lediglich der exakte Gerätename anzugeben.

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